Project Description

Der Bär, der nicht da war

Von Oren Lavie – Deutsch von Harry Rowohlt

Info: Dieses Stück ist aus verlagsrechtlichen Gründen nur für Schulen und Institutionen buchbar.

Junge Württembergische Landesbühne Esslingen

Lehrplanrelevanz
Die Entdeckung der eigenen Identität, Wundern und Nachdenken

Alter
ab 6 Jahren

Dauer
30 min.

Kosten
5€ pro Zuschauer*in

Kurzinhalt

Auf einmal steht er im Raum – der Bär, der eben noch nicht da war. Er zieht einen Notizzettel aus seiner Tasche, auf dem steht „Bist du ich?“. Gute Frage! denkt er sich, finden wir es heraus! Bei seiner Suche nach sich selbst kann er nicht nur die verschiedenen Arten von Stille erlauschen, er trifft auch auf das bequeme Bergrind und den saumseligen Salamander, die ihm bestätigen, dass er ein sehr netter Bär ist. Glücklich zieht der Bär weiter, schnuppert an Blumen und erfreut sich an schönen Gedanken. Er verirrt sich fröhlich beim geradeaus Fahren auf dem trägen Schildkröten-Taxi und findet schließlich – zu seiner größten Freude – sich selbst.

Trailer

Es spielen Paulina Pawlik, Steffen Lehmitz
Regie Jan Müller
Kostümbild Brigitte Jerger
Dramaturgie Barbara Schöneberger
Theaterpädagogik Linda Kreissle

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Info: nur für Schulen und Institutionen buchbar.

In der Esslinger Version erwecken eine Darstellerin und ein Darsteller die zauberhafte Geschichte des israelischen Autors, Komponisten und Musikers Oren Lavie (*1976) zum Leben. Der titelgebende „Bär, der nicht da war“ existiert dabei nur in ihrer Erzählung – oder ist er am Ende doch leibhaftig da gewesen?

Die Inszenierung von Jan Müller spielt mit der Phantasie der Zuschauer*innen und regt dazu an, beim Zusehen den Bären im Kopf Gestalt annehmen zu lassen und mit ihm auf Entdeckungsreise nach der eigenen Identität zu gehen.

Ursprünglich für die Aufführung im Klassenzimmer vorgesehen, wurde aufgrund der aktuellen Situation die Inszenierung bewusst für die Kameraperspektive entwickelt, die über ein reines Abfilmen einer Theateraufführung hinausgeht.

In einem zweiten Schritt soll der Versuch unternommen werden, mittels eines Live-Streams ins Klassenzimmer zusätzliche interaktive Momente zu integrieren. Und hoffentlich wird irgendwann wieder der persönliche Auftritt im Klassenzimmer möglich sein!

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